>>Samstag 10.09.2005 - 20 Uhr
Rolf Miller „Kein Grund zur Veranlassung“

Rolf Miller, der „Meister des unfreiwilligen Humors“ ist mit einem neuen Programm
auf dem Plan und man darf sich wieder auf ein Halbsatz-Festival freuen. Millers Figur
ist wohl eine der schrägsten im derzeitigen Comedy-Urwald. Ein wahrer Prachtkerl
geistigen Tiefflugs: „er weiss nicht, was er sagt, aber er meint es genauso“. So
traf Ottfried Fischer in Ottis Schlachthof den Nagel auf den Kopf.
Rolf Miller benutzt nicht nur hanebüchene Formulierungen, sondern er produziert
scheinbar absichtslos Verdreher, die vermeintlich glasklare Szenen plötzlich in ein
anderes Licht setzen. Wenns nicht so komisch wäre, man müsste glatt lachen.

Frankfurter Rundschau
„Miller schreckt vor nichts zurück, trifft präzise ins Nervenzentrum und spielt sich so voran auf dem Weg zum Kabarettisten-Olymp“

TAZ
„Noch darf gelacht werden: Polt-Schüler Rolf Miller findet unter der
Behaglichkeit den blanken Horror“


www.rolfmiller.de



 >>Freitag 16.09.2005 - 20 Uhr
THOMAS NICOLAI:
DIRECTOR´S CUT – MEIN LEBEN ALS FILM

Was geschieht, wenn ein Schauspieler allen Ernst fahren lässt und absurde Musik-Sketch-Comedy macht? Ganz einfach: das Publikum ist begeistert!
Und das geschieht jedes Mal, wenn THOMAS NICOLAI (alias „Der Blonde Emil“) auf der Bühne erscheint. Dem Fernseh-Publikum ist der gelernte Schauspieler bestens
durch seine Auftritte beim „Quatsch Comedy Club“, „Ottis Schlachthof“, „Misfits und Verwandte“ oder der „RTL Comedy Gala“ bekannt. Seinen absoluten Durchbruch feierte er jedoch mit seiner eigenen Comedy-Show:
„EI VERBIBBSCH-DAS COMEDY KOMBINAT“ in SAT 1.

www.der-blondeemil.de



 >>Samstag 24.09.2005 - 20 Uhr
„Das Glück ist anders-wo“
Yvonne Werner-Mees und Ulrich Nötscher
Der Chansonabend "Das Glück ist anders-wo?" beschreibt das ewige Sehnen und Suchen des Menschen, in einer seiner schönsten Formen, dem Tango: Argentinische Tangos wie Nostalgias oder Caminito einem französischen Tango wie Youkali von
Kurt Weill, einem jüdischen Tango aus dem Ghetto Wilna: Friling.
Abgerundet wird der Reigen durch deutsche Vorkriegstangos wie „Eine kleine Sehnsucht“ von Hollaender und „Auf den Flügeln bunter Träume“ aus dem Terrafilm
„Geheimzeichen LB17“, die sich durch ihren besonderen Überlebenshumor auszeichnen.


 >>Samstag 01.10.2005 - 20 Uhr
FUNKE & RÜTHER präsentieren
GermanosaurusEx

FUNKE & RÜTHER. Sie sind komisch, sie sind frech und politisch. Sie laden ein zu einer Reise in die deutsche Agenda-Psyche ohne Wiederkehr.
Die beiden Kabarettisten haben ein geistiges Spezial-Gebräu gemixt - hochprozentig,
spritzig, ätzend, manchmal sauer - das macht lustig - und immer stark zwischen Aufgang und Abgang. Die beiden reanimieren rasant und energiegeladen
das totgesagte politische Kabarett.

www.funke-ruether.de



 >>Samstag 08.10.2005 - 20 Uhr
BEST OF FABERHAFTGUTH

Im „Best-Of“ präsentiert FaberhaftGuth ausgesuchte, preisgekrönte Highlight der letzten 10 Jahre - gewohnt charmant verpackt - im angesagten „Retro-
Look“. Die FaberhaftGuth-typische Themen und Figurenvielfalt wird in ihrem „Best-Of“ noch auf die Spitze getrieben. Rund 50 verschiedene Figuren und
Charaktere stürmen die Bühne, darunter einige, die man zuvor garantiert noch nie auf einer Kabarettbühne sah, wie z. B. den leibhaftigen Google oder
die sprechende Playmate-Barbie. Literarische Geburtstagsanzeigen, erotische Talkshows, beklemmende Vorstellungsgespräche, imposante Musicalpersiflagen, pannenreiche Wahlstudios, abgehalfterte Alleinunterhalter, fulminante Rockparadiesongs, nervige PCProbleme und sinnlose Motivationsseminare geben sich förmlich die Klinke in die
Hand, wenn Dietrich Faber und Martin Guth die Highlights ihrer bisherigen vier
Kabarettprogramme präsentieren.

www.faberhaftguth.de



 >>Freitag 14.10.2005 - 20 Uhr
Manfred Maurenbrecher
„Ende der Nacht“

Manfred Maurenbrecher, Träger des „Deutschen Kleinkunstpreises“, des „Deutschen Kabarett-Preises“ und des „Preises der SWR-Liederbestenliste“ präsentiert sein neues Live- Programm: „Ende der Nacht“. Maurenbrecher ist n i c h t bekannt aus Sendungen von RTL, Sat1 und Pro7, wird selten im Radio gespielt. Aus gutem Grund, ist er doch das personifizierte Antiprogramm (man könnte auch sagen „Gegengift“) dazu.
Maurenbrechers Lieder und Texte gehören zum Besten, was Liedersänger und Songwriter hierzulande anbieten. Sie sind unprätentiös und anmutig, sinnlich und klug, mal garstig oder melancholisch, heiter und schwerelos. Kurzum, sie sind wahrhaftig und schön.
„Maurenbrecher hat für alles ein Lied, über die Liebe und das Leid, die Gesellschaft
und den einzelnen, die große Politik und die kleinen Fluchten, gute Ideen und schlechte
Gewohnheiten. Doch kaum ist das Lied verklungen, tut er so, als habe er es nie
gesungen. Das Leben geht weiter, ein neues Lied erklingt“ (FAZ)

www.maurenbrecher.com



 >>Samstag 05.11.2005 - 20 Uhr
Paranoia,
Panik
und Phobie

Ein Literatur- und Klangerlebnis nach E. A. POE

Sprecher:
Ullrich Jaschek
Harfe:
Christiane Rosenberger



 >>ebenfalls am Samstag, 05.11.2005 - 20 Uhr
HELLA NESS
Paranoia, Panik und Phobie
HELLA NESS begleitet mit ihren Seidenobjekten dieses Thema.
Die Objekte werden bis Ende 2005 bei allen Veranstaltungen des Galerie
Theaters zu sehen sein. Ausserdem Sonntags von 14 bis 17 Uhr.


 >>Samstag 12.11.2005 - 20 Uhr
„Bestsellerfressen“ erfrischend bösartig zelebriert von Wolfgang Nitschke

Wolfgang Nitschke hat die Welt verbessert! „Der Scharfrichter der Literaturversager“ (Kölner Stadtanzeiger), „der Hannibal Lector der Buchkritik“ (Express) hat den Sondermüll der Bestsellerindustrie gesammelt, sortiert und in einem 2 stündigen Kabarett-Programm einer sinnvollen Wiederverwertung zugeführt.
Er hat getan, was getan werden mußte: Er hat den ganzen Quatsch akribisch gelesen und
daraus einen satirischen Leichenschmaus gezaubert, eine literarische Schlachtplatte vom
Feinsten. Von all den prominenten Debakelexperten & politischen Desastersäcke aus der
Bundesliga der Bestsellerstapelei bleibt am Ende nicht viel übrig!
Kurzum: ein satirisch-polemisch-kabarettistischer (hammer noch was?), ja, tödlich-herzerfrischender Rundumschlag gegen den herrschenden Kulturbetrieb.
„Nitschke schlägt ein Buch auf. liest vor und der Saal windet sich vor Lachen“
KÖLNER STADTANZEIGER.

Sein literarisches Solo unter dem Motto „Nicht Lesen!“ ist eine hundsgemeine Abrechnung mit allen, die meinen, bloß weil sie einen Stift halten können, auch publizieren zu müssen. Wiesbadener Kurier.

Die Promis und Politiker, Lallbacken und Sabbelsäcke, die den Buchmarkt mit
unsäglichen Ergüssen überschwemmen, lässt Nitschke reihenweise ins Messer
laufen - und das Publikum ist hin- und hergerissen.
Esslinger Zeitung



 >>Samstag 19.11.2005 - 20 Uhr
Das KIECK-Theater aus Weimar
„Ewig jung ist nur die Phantasie“
Balladen und Gedichte von Friedrich Schiller
Phantasiereich werden die Gedichte von Friedrich Schiller vom KIECK-Theater
dargeboten. Cornelia Kieck verbindet dabei die Texte spielerisch mit
Elementen der Pantomime und des Schauspiels. Gott, Tyrann, Prinzessin
und Clown erscheinen; edle Ritter müssen dramatische Abenteuer bestehen.
Da wird es spannend und ergreifend, doch auch Schmunzeln und Lachen
kommen nicht zu kurz. Thomas Kieck an der Gitarre bettet die Darstellung in Tonmalerei und Musik ein, die vom klassischen Lied bis hin zur aktuellen Jazzkomposition reicht.
Cornelia und Thomas Kieck präsentieren unter dem Namen KIECK-Theater
schon seit 1991 literarisch-musikalische Programme, in denen sich Schauspiel,
Pantomime und Musik verbinden. Sie können auf bisher über 1000
Auftritte zurückschauen. Mit ihrer Mischung aus witzigen, dramatischen und nachdenklichen Klein-Kunststücken lassen sie die Zuschauer von Basel bis Rostock und von Bautzen bis Essen lachen, träumen, schmunzeln und ergriffen sein. Wer einmal beim KIECKTheater war, kommt gern wieder!


 >>Samstag 26.11.2005 - 20 Uhr
Nur für Mitglieder
„Mich haut kein Rum wirklich um“
ein Galaspezial von und mit Schneewittchen

Wenn Iser und Duda einladen, tragen sie dick auf und tafeln ohne Rücksicht auf Verluste.
Der Abend wird ein Sturzgewitter eigener ganz alter und brandneuer Lieder. Außerdem gibt es Klassiker aus Schlager, Pop und Operette. Wenn Schneewittchen überhaupt etwas umhaut, ist es kein Rum, kein Mord und kein Totschlag, sondern immer nur die Liebe. Das Beispiel einer der sehnsüchtigsten und skurrilsten Liebesgeschichten ist die eigensinnige Version vom Dornröschen: Da küsst der Prinz nach 100 Jahren die „leeren Augenhöhlen“ der Prinzessin, streicht ihr übers „Schlüsselbein“ und spielt ihr auf „den Rippen das schönste Liebeslied“. Marianne Iser zieht das Publikum mit ihrer exzentrischen Ausstrahlung und ihrer vielschichtigen Stimmpräsenz in den Bann. Mal flüstert sie sanft und unschuldig wie ein kleines Mädchen, im nächsten Moment schreit sie wie eine angestochene Amazone.
Thomas Duda am Klavier begeistert als der aufmerksame Begleiter, der zum Piano
auch mit Samples und Synthesizer eine eigene Klangwelt arrangiert.

www.konstantinrecords.de



 >>Samstag 03.12.2005 - 20 Uhr
„Es ist so schön, wenn der Baum brennt“
Satirisches Weihnachtskabarett von Kabbaratz

Alle Jahre wieder beschenkt Kabbaratz jene, die nicht mehr an den Weihnachtsmann, aber an ein Einkaufen jenseits von Heiligabend glauben, mit einem Weihnachtsprogramm.
Zimmerbrandaktuell zündeln Evelyn Wendler und P.J. Hoffmann an allem, was der deutschen Familie normalerweise die Sonnenwendfeier verdirbt. Traditionals wie die Schrillenachtkrise um Bennys Schokohasen oder die Krawatte als klassisches
Überraschungsgeschenk gehören natürlich zum ultimativen Krippenspiel. Falls Sie hauptberuflich als Weihbischof arbeiten, sollten Sie die garantiert plätzchenfreie Zone unseres Theaters meiden. Heute können die über den nationalen Besinnlichkeitsvollzug lachen, die an den Festtagen garantiert nichts mehr zu lachen haben.

www.kabbaratz.de



 >>Freitag 09.12.2005 - 20 Uhr
„Jahresendabrechnung“
SEIBEL & WOHLENBERG
Auch dieses Jahr wird stattgefunden haben. Aber wo? Vorm Fernseher? Auf der Autorückbank oder in einem Hinterzimmer im Weißen Haus?
SEIBEL & WOHLENBERG haben das Jahr beobachtet, Spuren gesucht, entgleiste Meinungen auf Spur gebracht und die schönsten Kanzlerworte sauber abgeheftet. Exklusiv öffnen sie ihre intimsten Tagebücher und stellen das Jahr hemmungslos zur Schau. Immerhin gehen sie mit 2 mal 3 Pfund reinstem Gehirn zu Werke - da bleiben pro Tag acht Gramm. Damit kann man sich schon eine Menge hübsches Zeug zusammenfantasieren. Oder war die Realität doch wieder mal der beste Stoff?
Da müssen Sie einfach durch. Danach können Sie das Jahr von der Platte
schmeißen und die Birne ist wieder völlig frei für ein neues Jahr.


 >>Samstag 17.12.2005 - 20 Uhr
Das Comedy-Duo PODEWITZ
„Die Nacht der hinkenden Vergleiche“

»Die Podewitz-Brüder gehören zur Elite der deutschen Comedy. Aus der Vielzahl verbalen
Flachsinns ragen die Sprachakrobaten Willi und Peter wohltuend, frisch und urkomisch
heraus.« (Nordseezeitung Bremerhaven)

»Die Brüder aus Bremerhaven bombadieren
ihr Publikum mit Sprachspielereien zwischen
Comedy und Kabarett und wurden dafür
schon mehrfach ausgezeichnet.« (HÖR ZU)

Preise:
2000 mit dem Fernseh-Kabarett-Preis in Gold - verliehen v. SWR, Stuttgart
2001 mit dem Deutschen Kabarettpreis (Förderpreis), Stadt Nürnberg
2002 mit dem Cup der guten Hoffnung (Publikumspreis), Stadt Oldenburg